| Hier sind nun die technischen Details des Digipeaters
DB0HOR
Auf dem Dachboden der Darmstaedter Huette konnten und wollten
wir keinen
PC installieren.Es gibt dort reichlich Staub das würde keinem PC
bekommen.
Somit war die Lösung : ein TNC2 von http://www.landolt.de/info/afuinfo/tnc2c.htm
mit der Firmware UI-Digi von IW3FQG http://www.ir3ip.net/iw3fqg/uidigi-e.htm
Dazu kam ein ausrangiertes Mobilfunkgerät das sich nicht mehr
auf die 12,5 kHz
umschalten liess, aber für 144,800 MHz noch geeignet
war.
Ein Netzteil fand sich , ebenso ein dicker
Elko.
Eine 2m Sperrtopfantenne lag auch noch in einer Garage rum
und schon war die Station,was die Hardware anging,komplett
...
mindestens für das erste Provisorium.
Um die Station bei Bedarf abschalten können verwenden wir den
Baustein :
GSM Control von http://www.landolt.de/gsm/gsmctrl.htm .
Ein unbenutztes Handy vervollständigte den Aufbau.
Der Baustein ist allerdings nur eine Platine,deswegen haben wir
den noch
in Aluminiumgehäuse eingebaut.
Diese Baugruppe mußten wir in 2005 ersetzen.Dazu nachher
mehr.
Hier alles erst mal noch zum fotografieren auf dem Tisch
aufgebaut :
Links das Handy,dann weiter nach rechts das
GSM-Control,eingebaut
in ein Alu-Gehäuse.Das GSM-Control selbst beschreibe hier nicht
im
Detail. Die oben ageführte URL kann das viel besser.
In der Mitte hinten der Elko,in dem Gehäuse davor war die
Verteilung
der 12Volt.
Rechts nun das Netzteil,darüber das Funkgerät und oben den
TNC2
mit der UI-Digi Firmware. Anfangs war es die Version
1.86,
zur Zeit (Dez.2004 ) ist 1.93b drin.
Nun ging es aufs Dach,die 2m-Sperrtopfantenne wurde montiert
.
Von dem Dachfenster aus gab es am 29.3.2003 den
Ausblick.

So sah das erste Provisorium aus.
Diverse Parameter waren noch einzustellen. 2
PCs mussten helfen.
Geholfen hat auch die Katze aussen auf der
Fensterbank im 1.Stock.
Und zum Schluss gibts noch
ein Bier ... es sind ca.1030 m ü.NN im März.
Damit war dann erst mal das Provisorium 1 geschafft
.
... aber jetzt muss es weitergehen
: Das Provisorium 2 :
Der Mastfuss wurde erneuert und die Kabeleinführung
am Dach abgedichtet.

Die Erdung des Antennenmastes wurde erneuert,die alte
lädierte
Plastikdacheinfürung wurde durch einen
Bleiziegel ersetzt.
Jetzt muss es aber richtig ordentlich werden
:
DB0HOR wird
in eine Aluminiumkiste eingebaut.
Die Aluminiumkiste vom Baumarkt war erstens preiswert,groß
genug,
HF-Abschirmung und Erdung gegeben und staubdicht.
Erst mal die Vorbereitung im " Flachland " bei Dieter auf der
Terasse :
Die Kiste : links unten Lüftungslöcher,in der Rückwand
oben ein Ventilator,
ein Netzfilter und ein Anschluss für ein dickes
Erdkabel.
Ein kleines Gestell aus Alublech für alle Baugruppen und so
kommt das Rack
dann in die Kiste.
30.Juli 2003 : Jetzt beginnt
der Einbau von DB0HOR .
Zuerst gab es ein gemeinsames Frühstück und eine "
Lagebesprechung "
im Schmälzlehof in Ottenhöfen-Furschenbach.Dann ging es
ernsthaft an die Arbeit.
Mitarbeiter waren Thomas DD1WT , Dieter
DL7FAT ,
und Wolfram DF3UT www.woig.de .


Das fertig aufgebaute Rack kommt in die Kiste .

.
Und ab gehts auf den Dachboden,dicke Erdleitung ans
Gehäuse, Antenne
und Strom dran und zum Schluss noch ein Bild fürs
Internet von Wolfram,
DF3UT , www.woig.de .
Herbst 2003 :
Ein Update der Firmware und Änderung einiger
Parameter waren geplant.
Dabei entstand die Idee , die APRS-Benutzer der
Umgebung mal zum Kennenlernen
in gemütlicher Runde einzuladen. Das wurde dann
zum APRS-Treffen
2003.
Frühjahr 2004 :
Das Netzgerät war kaputt und das altersschwache
Funkgerät war auch erneuerungsbedürftig.
Winter 2004/Frühjahr 2005 :
Ab und zu war die Steuerung über das GSM-Control
unzuverlässig.
Das lag aber nicht am GSM-Contrl selbst sondern an
der Kombination
mehrerer Komponenten:
Der Akku eines Handys,das zwangsläufig dauernd am
Ladegerät hing,
nahm das übel und ist geplatzt.Also war ein Austausch
angesagt.
Die Versorgung mit Mobilfunk (egal welcher Betreiber)
ist da oben
recht knapp,sodass schon kleine Störungen zum Ausfall
der Verbindung
führen .Das Handy war auf dem Dachboden unter
Dach.
Es konnte vorkommen,dass bei Regen,also nassem Dach
und erst recht
bei schneebedecktem Dach keine Verbindung mehr
ging.
Ausserdem war es nachteilig,dass das GSM-Control sich
nicht
von sich aus, zum Beispiel bei Stromausfall, melden
konnte .
Deswegen wurde ein Überarbeitung der Steuerung
erforderlich.
Herbst 2005:
Folgendes wurde geändert :
Als Antenne wurde ein Yagi für
das Die eigentliche Baugruppe ist
das
GSM-Netz über Dach
installiert.
Telemetriemodule STD 32 von Conrad Nr :
190990 .
Zur Stromversorgung des Modules verwenden wir einen
wartungfreien
2,3 Ah Bleigel Akku mit dem zugehörigen
Dauerladegerät.
Das Module steuert mittels SMS zwei Relais,es
kann aber auch seinerseits
mittels SMS bestimmte
Situationen,zum Beispiel: "Stromausfall"
an die Sysops melden.
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